Willkommen!

HoffnungZunächst wünsche ich allen Besuchern dieser Seite ein gesundes, glückliches und gutes neues Jahr 2011! Ich hoffe, dass ihr gut “hineingerutscht” seid, dass sich in diesem Jahr einige eurer Träume erfüllen und dass ihr mit neuer Kraft, Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft blicken könnt!

Mit dieser Homepage möchte ich über die mittlerweile meist verbreitete Krankheit in Deutschland (Volkskrankheit Nr. 1) namens “Depression” informieren, aufklären und Missverständnisse aus dem Weg räumen. Meine Motivation bzw. das Ziel dieser Seite ist, ein besseres Verständnis zwischen depressiven Menschen und dem dazu gehörigen Umfeld zu erreichen.

Ich - Autor dieser Seite - bin weder Psychologe, noch im medizinischen Bereich tätig, finde dieses Thema jedoch sehr interessant, unter anderem aufgrund eigener Erfahrungen und vor allem, weil es noch sehr viel Klärungsbedarf sowohl bei Betroffenen als auch Nichtbetroffenen gibt. Depression ist in der Gesellschaft immer noch ein “Tabu-Thema”. Warum eigentlich?

Inzwischen leidet jeder dritte deutsche Bundesbürger an Depressionen. Tendenz steigend! - Doch warum ist das so?

Ein “schlauer” Satz, den sicherlich jeder kennt, besagt: Jeder Mensch ist selbst für sein Glück verantwortlich. Grundsätzlich stimmt das auch. Doch was ist, wenn es im Leben nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt? Wir alle erleben Entäuschungen, Schicksalsschläge, Krankheiten, Arbeitslosigkeit, Trauer, Tod, Neid, Hass und Missgunst. Was tun, wenn diese negativen Erfahrungen gegenüber den positiven Erlebnissen überwiegen? Oft wird das “Darüber-Reden” als Schwäche angesehen. Deshalb “frisst” man vieles in sich hinein. Warum können wir Menschen nicht miteinander reden und mehr Rücksicht aufeinander nehmen? Wer nimmt sich in all der Alltagshektik noch Zeit für den Anderen? Wer redet noch über seine Bedürfnisse? In Familien müssen heutzutage beide Elternteile arbeiten, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Den Mittelstand gibt es nicht mehr. Viele Krankheiten entstehen durch Stress, Leistungsdruck und die ansteigenden Belastungen. Steigende Anforderungen im Berufsleben, steigende Anforderungen im Privatleben, gleichzeitig sinkende Löhne, unsozialere Rahmenbedingungen, Kapitalismus und Egoismus. Ich denke, dass viele der aufgeführten Punkte einen großen Teil zur Entstehung einer Depression beitragen.

Leben wir wirklich in einer “Ellbogen-Gesellschaft”? Wie denkst du darüber? Wir können diesen Zustand gemeinsam verändern, indem wir bei uns selbst anfangen.

Falls du momentan unter einer Depression leidest: Bitte gib die Hoffnung nicht auf! Super, dass du dich hier informieren willst! Du bist etwas Besonderes! Du bist wertvoll! Es ist nicht alles hoffnungslos, auch wenn es oft so scheint. Erfahrungsgemäß hilft in schwierigen Situationen der Austausch mit Gleichgesinnten. Dies kannst du ganz unverbindlich und anonym im Forum versuchen.

Ich wünsche dir viel Kraft, Gesundheit und alles Gute!

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